Willkommen auf reiseinfos-island.de

 

Republik in Nordwesteuropa auf gleichnamiger Insel, 102 829 km², 293 000 Einwohner, Hauptstadt Reykjavik, Amtssprache Isländisch.

Land und Leute

Island liegt als Hochplateau auf einem jungen untermeerischen Sockel vulkanischen Ursprungs und erreicht im Vatnajökull, dem größten Plateaugletscher Europas, bis 2 119 m Höhe. Das fast nur im Küstenbereich und fast ausschließlich von evangelisch-lutherischen Isländern besiedeltes Land ist noch ganz vom Vulkanismus geprägt durch heiße Quellen, Geysire, Lavafelder, Fumarolen u. a., was für die Energiegewinnung genutzt wird. Trotz der nördlichen Lage herrscht v. a. im Süden mildes maritimes Klima durch den Golfstrom, die Vegetation an den Küsten ist subarktisch mit Moosen, Flechten, Birkenwäldchen. Die Landwirtschaft ist auf engen Raum beschränkt und betreibt v. a. Weideviehhaltung. Wichtiger ist der Fischfang, der zwei Drittel des Exportwerts liefert.

Geschichte

Besiedelt von irischen Mönchen und Wikingern im 8./9. Jh., erhielt die Insel wegen ihrer der Vergletscherung den Namen "Eis-Land". Erst 1262 setzte die norwegische Krone ihre Oberhoheit durch, der im 14. Jh. die dänische folgte, die bis ins 20. Jh. aufrechterhalten blieb und dafür sorgte, dass Island die Reformation übernahm. 1918 wurde es selbstständig und trennte sich 1944 ganz vom einstigen Mutterland. Der strategisch wichtige Inselstaat verankerte sich nach 1945 im westlichen Bündnis.